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Auf Höhenwegen über den Allgäuer Alpen

Termin : 11. Juli - bis 15. Juli 2002.

Ein Bericht von Hans Dippon

Teilnehmer: Hans Dippon, Kurt Heinrich, Heinz Kolb, Eugen Tschoder

 

Eine kleine Gruppe von Mitgliedern der Ortsgruppe Untertürkheim/Rotenberg im Schwäbischen Albverein, mittlerweile als Jochbummler bekannt geworden, traf sich wieder zur diesjährigen Hochgebirgstour. Als einmaliges Erlebnis hochgelobt, bot sich der von der Alpenvereinssektion Kempten, Immenstadt und Heilbronn geschaffte Höhenweg der Allgäuer Hochalpenkamm an. Schon einmal war der Versuch gescheitert, die siebentägige Tour durchzuführen, denn von Oberstdorf mit einer Nächtigung auf der Fidererpasshütte wurde der Mindelheimer Klettersteig bei starkem Schneefall fast zum Verhängnis. Also musste abgebrochen werden. Dies war ein Grund, warum die diesjährige Tour über Einödsbach und Edelweißalm auf der Rappenseehütte begann.

Bei gutem Wetter und einem ausgiebigen Frühstück führte der Serpentinenweg die gutgelaunte Gruppe zur Steinscharte. Hier beginnt der Felsensteig zum Hohen Licht durch eine wilde Wand begrenzte Klamm und über Schichtbänder zum zweithöchsten Allgäuer Gipfel in 2651 m Höhe. Ein herrlicher Blick auf  rund 420 Alpengipfel davon 110 Dreitausender, belohnte die Mühe. Wieder zurück zur Wegegabelung und damit zum Einstieg "Heilbronner Weg" hinter geschickter Ausnutzung der Felsformation mit ihren Terrassen und Bändern führt er mitten durch die wilden Felswände und den engen Spalt des Heilbronner Törle. Der Weg über eine Leiter zum luftigen Grat ist an ausgesetzten Stellen durch Drahtseile gesichert. Der Schwarzmilzferner, der einzige Gletzscher des Allgäus, wird unter der "Mädelegabel" überschritten und führt auf gut markiertem Weg zur Kemptner Hütte. Die vorbestellten Betten waren reserviert und das Bergsteigeressen war ordentlich.

Am folgenden Tag war ein leichter Höhenweg, jedoch bei Nässe sehr schwierig vorgegeben. Die neun Stunden zum Prinz-Luitpold-Haus hatten es in sich, denn nur durch die Literatur erfuhren die Teilnehmer, was sie gesehen hätten, wenn es keine Wolken und Regen gegeben hätte. Dafür genossen die Jochbummler die herrlichen Blumenwiesen und die äsenden Gemsen und Steinböcke. Für einen der Jochbummler hatte der Sprung über einen Bach ein Nachspiel, denn er landete in den Fluten des Stierbaches. Die Hütte war total überfüllt und auf den Stühlen musste abwechselungsweise gespeist werden.

Der letzte Tag mit ca. fünf Stunden Gehzeit über das Laufbachen-Eck zum Edmund-Probst-Haus war schon wieder eine genussvolle Wanderung. das vorbildlich geführte Haus an der Bergstation der Nebelhornbahn bot neben Schweinebraten mit Spätzle als Bergsteigeressen auch noch warmes Wasser zum Duschen. Eine Jochbummlertour mit vielen Überraschungen nahm trotz allem ein gutes Ende. Hoffentlich bleibt die Erinnerung an die gemeinsame Bergwanderung und die Überschreitung der Allgäuer Alpen erhalten.