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Minitour der Jochbummler durch die

Tannheimer-Gruppe

Termin: 19.07.-21.07.2000

Ein Bericht von Hans Dippon

Teilnehmer: Hans Dippon, Kurt Heinrich, Karl Steil, Eugen Tschoder

Schon zweimal mussten die Untertürkheimer Jochbummler, ihre Hochgebirgstour wegen Neuschnee und schlechtem Wetter vorzeitig abbrechen. Diesmal war es gerade umgekehrt, denn die Tour konnte in der geplanten Form erst gar nicht begonnen werden. Zum Trost begann die diesjährige kleine Tour zwei Tage gekürzt in Grän im Tannheimer Tal auf dem Parkplatz im Ortsteil Enge. Die 654 Meter Höhe bis zur Bad Kissinger Hütte, ehemals Pfrontner Hütte, war für die erfahrene Gruppe bei teilweise bedecktem Himmel kein Problem. Auch der halbstündige Aufstieg zum Aggenstein, ohne Rucksack, war ohne Schwierigkeiten bei einem fast Zweitausender.

Die Aussicht hätte besser sein können, denn tief hängende Wolken hüllten alle umliegenden Gipfel wie wie mit Hüten ein. Nach einer kurzen Verplegungspause and der Hütte waren die Teilnehmer gestärkt für den Tannheimer Höhenweg, der bis  zur Sonnenalm führte. Durch lichten Latschen- und Kiefernbestand, üppiger Blumenflora, herrlichen Ausblicken ins Tannheimer Tal mit dem Haldensee, war dies schon fast der Höhepunkt dieser abgespeckten Jochbummlertour. Die Otto-Mayer-Hütte, für die erste Näüchtigung bestimmt, wurde über das Füssener Jöchl erreicht und bot reichlich Platz für die Untertürkheimer.

Der Morgen des folgenden Tages war angenehm, so dass der Weg zur  gelben Scharte, begleitet von vielen Gemsen, trotz Geröllhalde eher kurzweilig war. Über einen gut gesicherten Klettersteig führte der ausgesetzte Weg über ein kleines Schneefeld zum Gipfel der Roten Flüh. Eine Augenweide waren die Edelweißvorkommen im kargen Humus am unerreichbaren Abhang. Fast 500 Meter Abstieg bis zur kleinen Tannheimer Hütte waren bis um 13 Uhr geschafft. Hier war die zweite Hälfte Nächtigung vorgesehen, doch was sollte mit dem angebrochenen Nachmittag geschehen? Vor die Hütte sitzen und sich von den Tagesgästen sus dem Tal bestaunen lassen, die bei herrlichem Sonnenschein in Scharen bis zur urigen Hütte kamen. Also nochmals die Stiefel geschnürt und Aufstieg zum Gimpel. Eine lustige, nicht ganz gefährliche Kletterroute führte zum knapp 2200 Meter hohen Gipfelkreuz.

Die Aussicht war wieder einmal so und so, man konnte nur mehr erahnen als sehen. Die Kost am Abend war kärglich, dafür war das Bier teuer, was aber verständlich war, musste es doch mit Menschenkraft vom Gimpelhaus, dem Ende der Materialbahn, heran getragen werden. Der letzte Tag war trotz Abstieg vom Wetter her der schönste. Ein wunderbar angelegter und gepflegter Steig führte über Almwiesen mit herrlichen Ausblicken hinunter ins Tannheimer Tal nach Nesselwängle. Auf einem Touristenweg vorbei am Haldensee gelangte die kleine aber glückliche Wandergruppe zurück nach Grän zum Parkplatz.