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Untertürkheimer Jochbummler wandern „um Sulden am Ortler“  

Bericht von Kurt Heinrich

 Das Ortler-Massiv mit der Königspitze (3859 m), dem Monte Zebru (3740 m) und dem Ortler (3905 m) lockt mit schwindelerregenden Höhen und verführt zum besonderen Höhenrausch. Doch nicht nur extreme Klettertouren führen ans Ziel! Von Hütte zu Hütte gibt es aussichtsreiche und lohnende Höhenwege.

  Schon die Anreise über den Fernpass und den Reschenpass zum Reschensee mit seinem  im Wasser umspülten Kirchturm ist eine Augenweide. Weiter führt die Straße durch die Obstanlagen des Vinschgaus nach Spondinig. Dort zweigt man ab zur Höhenstrasse  Stilfserjoch, viel beschrieben als die “Königin der Alpenpässe“.  Nach  vielen Serpentinen erreicht man dann Sulden am Ortler inmitten des Nationalparks Stilfserjoch,  dem Ausgangspunkt der Tour. Der Aufstieg zur Schaubachhütte (2.581 m) von der Seilbahn-Talstation (1900 m) aus zur vorgebuchten Hütte war am späten Nachmittag schnell vollzogen. Die Hütte wurde für die nächsten Tage Standquartier – und man war damit gut beraten, denn sie bot das Beste an Service, Küche und Keller was stets zum guten Gelingen einer solchen Tour beiträgt.

In der urigen Hütte genießen die Wanderer und Bergsteiger mit echtem Südtiroler Speck und einem feinen Glas Rotwein oder bei einem leckeren Kaiserschmarren ihre wohlverdiente Rast. Am ersten Morgen machte man sich bereit zum Aufstieg hinauf zur Casati-Hütte und zum Monte Cevedale. Steigeisen, Brustgeschirr und Eispickel wurden angepasst und bereit gelegt. Von der Schaubachhütte ging es zuerst zur kurz oberhalb liegenden Bergstation der Seilbahn. Folgt man dann südlich dem breiten Weg, erreicht man den Einstieg in den Gletscher. Am Fuße der Suldenspitze wird das Gelände etwas flacher. Über Cevedale und Königsspitze eröffnete sich dann ein grandioser Rundblick. Bald erreichte man die Casadi-Hütte (3269 m) und nach kurzer Rast erfolgte dann der Aufstieg zum Monte Cevedale (3378 m). Leider zogen am Himmel dunkle Wolken auf und der Abstieg war dann begleitet von  leichtem Regen. Am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein war eine Tour zum Matritschjoch (3125 m), zur Hinteren Schöntaufspitze (3325 m) und zur  Martritspitze (3265 m) geplant. Zuerst  ging der Weg hinauf zur Martritspitze (3265 m), einem endlosen Schuttberg.

Man ging dann zurück zur  Scharte um über deutlich steilerem und gerölligerem Gelände den Gipfel Hintere Schöntaufspitze (3325 m) zu erreichen,  dem wohl leichtestem Dreitausenender Südtirols. Hier wurde man mit einem traumhaften Rundblick zum Ortlerstock und hinaus in den Naturpark Stilfserjoch belohnt. Über die Matritz-Hütte ging der Weg dann zurück zur Schaubach-Hütte. Eigentlich war am nächsten Morgen der Aufstieg zur Königspitze geplant, jedoch die Hüttenwirtin warnte überzeugend vor Eisbruch und Steinschlag. Die Bergführer würde unter diesen Umständen keine Tour zur Königpitze führen das musste man akzeptieren. So teilte sich die Gruppe, die einen machten sich nochmals auf, um über Gletscher und Steigspuren zur Suldenspitze zu wandern. Der Rest wählte den Morosini-Höhenweg über die Hintergrad-Hütte (2661 m) und die K2–Hütte (2330 m),   nach Sulden.  

Beim Aufstieg zur Schaubachhütte konnte man Yaks, die zotteligen Vierbeiner aus dem Himalaya, auf der Sommerweide bei Madritsch  bestaunen. Allzuschnell musste man jedoch wieder Abschied nehmen und die Heimfahrt antreten. Eine schöne Bergtour ging wieder einmal zu Ende, eine wohlgelungene Sache für die Jochbummler, die Mitglieder im Schwäbischen  Albvereins, Ortsgruppe Untertürkheim-Rotenberg, dem D.A.V Eichstätt und dem AVS Meran sind.