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v.l. Kurt, Claudia, Karl, Ede, Dieter, Eugen, Alfred, Klaus;

 

  Chronik zur Mini-Tour 2007

Rosengarten-Dolomiten mit Standquartier

auf der Kölner Hütte, 2239 m

Termin: Donnerstag 02.08 bis Montag  06.08.2007

  Ein Bericht von Kurt Heinrich

Untertürkheimer Jochbummler  wandern „Rund um den Rosengarten“:

Dolomiten, Rosengarten, Vajolettürme, Vaiolon, Rotwand, Kölner Hütte.

Magische Berge, atemberaubende Aussichten Zauber der Vielfalt, auf aussichts­reichen Steigen oder über luftige Klettersteige – unter diesem Motto Stand, ganz nach den Herzen der Jochbummler, die diesjährige Tour.

Teilnehmer: Kurt Heinrich, Klaus Schleehauf, Claudia Steil, Karl Steil, Dieter Till, Alfred Tompert, Eugen Tschoder, Eduard Zaiß

Fahrzeug:  Eugen Tschoder und Klaus Schleehauf.

1.Tag: Donnerstag, 2. August 2007

Abfahrt:  6:00 Uhr Alte Apotheke Untertürkheim

Fahrstrecke:  Autobahn Ulm – Kempten – Füssen – Fernpass – Imst – Ötztal – Timmelsjoch (Maut) – Meran – Bozen – Engetal - Welschnofen – Karerpass

Schon die Anreise über den Fernpass zum Timmelsjoch (erster Halt und Vesperpause), nach Meran, Bozen, ins Eggental, nach Welchnofen und zum Karerpass war eine Augenweide.

Mit dem Sessellift Paolina 2125m erreichten wir zuerst die Paolina-Hütte.Von dort ging der Aufstieg zur vorgebuchten Kölnerhütte, die in ca. 1,5 Stunden erreicht wurde. Die Kölner Hütte vom Alpenverein C.A.I Verona wurde für die nächsten Tage Standquartier – und wir waren damit gut beraten, denn sie bot das Beste an Service, Küche und Keller, was immer zum guten Gelingen einer solchen Tour beiträgt. Die Lage der Hütte befindet sich auf dem Westhang des Rosengartens mit einem überwältigen Panoramablick Vom Hüttenwirt wurden uns 2 Räume  mit 4 Lager für die nächsten 4 Tage zugewiesen. Auch hatten wir im Gastraum immer unseren vorreservierter Abendtisch. Die Verköstigung war gut und reichlich. Ein Bergsteigeressen z.B. wurde für € 9,50  bestehend aus Spagetti mit Ragout-Tomaten und Gulasch sowie Bratkartoffeln serviert. Weizenbier gab es für € 3,80 und 1 Liter Rotwein für € 7,00 um nur einiges zu nennen. Am Abend waren wir von der Fahrt doch sehr müde. Daher war gegen 21.45 Bettruhe angesagt, aber nicht bevor das allgemeine Zähneputzen mit Destille vorgenommen wurde. Wir freuten uns darüber und unser Dank an Klaus, Eduard und Dieter kam von Herzen.

2.Tag: Freitag, 3. August 2007

Am ersten Morgen wurden wir von einem Regenguss überrascht, sodass der Blick immer wieder nach oben ging und wir auf Wetterbesserung warteten, was dann auch am späten Vormittag eintraf.

Mit etwas Verzögerung stiegen die Bergfreunde außer Kurt dann auf zum „ Pas de le Coronele“ (2630 m) und  weiter zum „Pas de le Zigolade“ (2552 m) von wo aus ein Steig ab zur Rotwandhütte (2280 m)  führte. Weiter ging es auf dem aussichtsreichen Hirzelweg bei leichter Steigung, den südlichen Ausläufer des „Majare“ umgehend, zur Hütte. Hier auf dem Hirzelweg befindet sich der Bronzeadler, zur Erinnerung an den Meraner Arzt Theodor Christomannos, den Förderer der touristischen Entwicklung der Dolomiten. Im Blickfeld war immer das grandiose Bergmassiv des Latemar, das auf dem Weg zur Kölnerhütte herüber grüßte.

Kurt wählte an diesem Tag eine Solo-Tour zur Paolinahütte (2125 m). Dass Kurt, bedingt durch sein Fußleiden nicht an den geplanten Touren der Freunde teilnahm, war schon bei der Vorbesprechung abgesprochen.

Am späten Nachmittag trafen wir uns dann vor der Hütte wieder. Eugen hatte viel Vorsprung vor dem Rest der Truppe. Karl hat sich dabei ein Sonderlob für sein kameradschaftliches Verhalten verdient. Er brachte als letzter Mann alle Wohlbehalten zur Hütte obwohl sich Dieter mächtig verausgabt und trotzdem von den ersten Klettersteigen die er begangen hatte, begeistert war. Nach 2-stündiger Ruhe konnte Dieter am Geschehen wieder teilhaben. Der Rest ließ sich vor der Hütte bis zum Abendbrot von der untergehenden Sonne bei einem Weizenbier bescheinen.

  3.Tag: Samstag, 4. August 2007

Bei strahlendem Sonnenschein machten sich Alfred, Claudia, Eugen, Eduard, Klaus und Karl auf den Weg. Von der Hütte aus führte der Aufstieg zum „Santner Klettersteig“(mittelschwer) und zur Santner Hütte, zwischen den berühmten Vajolettürmen, der Nordseite des Rosengartens und den ausge­fransten „Crode de Re Laurin“ ging es zur Gratel-Hütte. Von dort stiegen wir ab zur Vaiolet Hütte und weiter über den „Pas de le Coronele“ zur Herberge. Die mitunter ausgesetzte Route bewältigt ein Auf und Ab in festem Fels, den Durchschlupf durch enge Schartln, kurze Wandstellen und -querungen, die teilweise mit Drahtseilen und Leitern gesichert sind. Und immer wieder gab es einem grandiosen Ausblick auf die Blöcke, Zacken und Wände des Dolomitgesteins.

Dieter hatte sich heute ausgeklammert und machte ein Abstecher mit dem Lift hinab zur Frommernalp und per Fuß nach Welschnofen. Kurt begab sich zur Rotwandhütte und hinauf zum Passo del Mugoni.

Am späten Nachmittag fanden sich alle wieder in der Hütte ein und jeder war auf seine Art mit dem Verlauf des Tages zufrieden. Einen krönenden Abschluss gab es dann noch am Abend, als eine Gruppe von Badener Bergfreunde mit Gittarenbegleidung Berglieder anstimmte und der Tag mit einem gemütlichen Hüttenabend endete.

4.Tag: Sonntag, 5. August 2007

Nach dem zünftigen Hüttenabend begaben sich am frühen Morgen die schon am Vortage Genannten wieder hinauf zur Besteigung von drei mittelschweren Klettersteigen, dem „ Pas del Vaiolon“, dem Rotwand Klettersteig und dem „Majaré Klettersteig“. Vom Gipfel des Valolon und der Rotwand bot sich ein herrlicher Blick weit hinüber zu der Geislergruppe, zum Sellastock und zur Marmolada. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sich die Anstrengung gelohnt hat und der Ausblick eine bleibende Erinnerung darstellt. Dieter und Kurt gingen  nochmals auf dem Hirzelweg, am Bronzeadler vorbei, zur Rotwand­hütte. Dabei konnten sie sich mit der Pflanzenwelt auseinander setzen und viele Blumen und Landschaftsaufnamen machen. Bei der Mittags­pause an der Rotwandhütte kam auch Eugen vorbei, um eine kurze Rast zu machen. Am Abend, bei herrlichem Sonnenuntergang, kredenzte uns vor der Hütte der Wirt aus seinen Destillaten Zitronenschnaps, Williams oder ein Kräuterschnaps –zur Freude aller.

  5.Tag: Montag, 6. August 2007

Abstieg und Heimreise

Leider gingen die Tage allzu schnell vorüber und so hieß es Abschied von der Kölner Hütte nehmen. Vor dem Abmarsch ins Tal sammelten wir uns nochmals vor dem Hintergrund der Bergkette, um an den im März allzu früh verstorbenen Bergkamerad Hans Dippon, im Stillen zu Gedenken. Eduard und Kurt machten sich dann auf den Weg zum Sessellift an der Paolina-Hütte um ins Tal zum Parkplatz Karersee abzufahren. Dort warten wir auf den Rest der Mannschaft. Nach einer halben Stunde  tauchte Eugen schnellen Schrittes auf. Mit Abstand kam dann Claudia des Weges. Aber wo blieb der Rest? Eugen hatte die Befürchtung, dass Sie den Weg nach Welschnofen eingeschlagen hatten So wurden Minuten zu Stunden und Eugen fuhr mit dem Bus hin und her. Es stellte sich dann aber heraus, dass Karl in 45 Minuten Berglauf von Welschnofen zum Parkplatz Hotel Karersee kam, um das Auto von Klaus zu holen. Nun waren wir wieder beieinander und konnten die Heimatfahrt auf gleichem Weg wie die Anfahrt antreten. Die letzte Rast wurde in der Nähe von  Reute eingelegt, wo wir uns dann  verabschiedeten.

Wieder war eine Bergtour zu Ende und die Jochbummler freuen sich auf ein Neues, wenn es nächstes Jahr wieder heißt, "Mit den Jochbummlern unterwegs".