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Untertürkheimer Jochbummler  wandern „Rund um die Hanauer Hütte“

Termin: 20.07.-24.07.2006

Ein Bericht von Kurt Heinrich

Teilnehmer: Eugen Tschoder, Silke Pukropski, Karl Steil, Claudia Steil, Alfred Tompert und Kurt Heinrich


 Die majestätische Bergwelt, die frühsommerliche Flora und die sportliche Herausforderung waren die Gründe der Jochbummler, um gemeinsam eine fünftägige Bergtour in die Lechtaler Alpen zu unternehmen.

Ausgangsort war der an der Hahntennjochstrasse gelegene Ort Boden (1356 m). Von dort erfolgte der Aufstieg zur Hanauer Hütte (1920 m). Die Lage der Hütte am Rande des steil ins Angerletal abfallende Parzinns wird geprägt durch die formschönen Gipfel des Lechtals. Die Hütte wurde für die nächsten Tage Standquartier – und man war damit gut beraten, denn sie bot das Beste an Service, Küche und Keller. Am Nachmittag gab es die erste Tour in westlicher Richtung zum Parzinnbühl. Nach Überschreitung einer Almfläche ging es aufwärts zur Kogelseespitze (2647 m), immer mit Blick auf Parzinnspitze und den Spiehlerturm, der so genannten Parzinnhexe. Schon hier bietet sich dem Bergwanderer ein Panorama ohne gleichen.

Bald war das Gufelseejoch (2373 m) erreicht und der Blick ging hinunter auf den kleinen grünen Gufelsee und den Gufelkopf (2563 m). Vom Joch aus verläuft dann die Pfadspur bequem zum Gipfel der Kogelseespitze, von wo aus man einen fantastischen Rundblick in die Lechtaler Alpen hat. Auf dem Rückweg zur Hütte konnte man die herrliche Alpenflora bewundern. Am nächsten Tag brach man früh morgens bei strahlendem Sonnenschein auf zur Umrundung der Dremelspitze (2733 m). Von der Hanauer Hütte folgt man zuerst dem Weg an der kleinen und großen Schlenkerspitze vorbei zur Östlichen Dremelscharte. Der Aufstieg zur Scharte erfolgt durch grobes Blockwerk und am Ende über eine gesicherte Steiganlage. Weit reicht der Blick hinaus in die umliegende Bergwelt und unten erkennt man den Steinsee, der zu einem kurzen Bad einlud. Der Abstieg um Steinsee (2222 m) entlang an der Dremelspitze war dann auch kurzweilig. Nach kurzer Rast wurde der Heimweg zur Hanauer Hütte über die Westliche Dremelscharte (2434 m) angetreten. Vom Steinsee aus ging es – anfänglich über Gras, Schutt und später über grieseliche Schroffen – zur Westliche Dremelscharte. Der Abstieg erfolgt dann über grobes Blockwerk zur Hütte. Am Abend konnte man nahe der Hanauer Hütte Hochlandrinder mit ihren wuchtigen Hörnern und ihrem zottigem Fell bestaunen – eine Attraktion für jung und alt.

Am dritten Tag stand eine Genusswanderung auf dem Programm. Wie am ersten Tag ging zuerst die Spur hinauf auf das Gufelseejoch (2373 m), weiter über den Gufelsee, am Fuße der Parzinn-Spitze (2850 m) und Steinkar-Spitze (2650 m) und vorbei zur Gufelseehütte. Hier gibt es grandiose Felsgestaltungen zu betrachten. Im weiteren Verlauf des Weges ging es über blühende Almhänge, auf denen Murmeltiere, Gamsen und Steinböcke scheu flüchteten. Zu bewundern war eine Flora die kaum zu beschreiben ist: Almrosen, Enzian, Schusternägele, Braunellen und vieles mehr lud zum Verweilen ein. Nach langer Wanderung fand man sich in der Steinseehütte (2061 m) ein. Die Hütte liegt im hinteren Starkenbachtal in einem Hochkar. Der namensgebende See, den man schon am Vortag kennen gelernt hatte, liegt 200 Meter über der Hütte.

Der Weg zur Hanauer Hütte wurde dann wieder über die westliche Dremelscharte angetreten. Am Abend auf der Hütte wurden die Vorbereitung für den nächsten Tag getätigt. Auf dem Programm stand eine Wanderung über das Galseiter-Joch und durch die Kübelwände zum Muttekopf. Leider setzte am Galseiter-Joch ein Gewitterregen ein, sodass eine Durchquerung der Kübelwände nicht ratsam erschien und der damit verbundene Zeitverlust zur Umkehr zwang. Das Wetter machte es unmöglich, weiterzugehen, der Rückweg war die logische Folgerung, um unbeschadet zur Hütte zukommen. Am späten Nachmittag, als die Sonne wieder am Himmel stand, gingen die Freunde je nach Lust ihren Erkundigungen nach. Leider hieß es am letzten Morgen Abschied von der Hanauer Hütte nehmen. Vor dem Abmarsch ins Tal sammelte man sich nochmals vor dem Hintergrund der Bergkette, um an den im November verstorbenen Bergkamerad Lothar Vogel im Stillen zu Gedenken. Wieder war eine Bergtour zu Ende und die Jochbummler freuen sich auf ein Neues, wenn es nächstes Jahr wieder heißt, die Stiefel zu schüren.