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Untertürkheimer Jochbummler  wandern Rund um die Glorerhütte.

Termin: 09.09.-13.09.2005

Ein Bericht von Kurt Heinrich

Teilnehmer: Ede Zeiss, Kurt Heinrich, Eugen Tschoder, Karl Steil, Alois Herb, Silke Pukropski, Andy Ziegler

 

Das unbeschreibliche Gefühl, die majestätische Bergwelt von oben zu sehen, die Begegnung mit Wind und Wetter und die sportliche Herausforderung, dies waren die Gründe der Jochbummler, sich wieder einmal zusammenzufinden, um gemeinsam eine fünftägige Bergtour in die Schobergruppe zu unternehmen. Ziel war wieder einmal die Glorerhütte  2642 m die im Besitz der DAV Sektion Eichstätt ist.

Die Hütte am Berger Törl zwischen den Talorten Kals und Heiligenblut gelegen erreicht man nach zweistündigem Aufstieg vom Lucknerhaus aus, dass über eine Mautstrasse von Kals aus zu erreichen ist. Die Begrüßung durch den Wettergott war mehr als dürftig, regnete es doch beim Aufstieg zur Hütte in Strömen, sodass man froh darüber war in die schützende Herberge zukommen. Heimatliche Gefühle kamen auf, als man im Raum eine Radierung der Untertürkheimer Stadtkirche mit Widmung der Ortsgruppe Untertürkheim–Rotenberg überreicht, 1979 von Familie Herb und Rudi Ziegler vorfand. Damit war auch gleich der Bann zwischen dem Hüttenpersonal und den Bergkameraden gebrochnen, die in den folgenden Tagen auf das Beste von Küche und Keller versorgt wurden. Am ersten Tag wurde eine Wanderung von der Glorerhütte über den Johann-Stüdl-Steig zur 2802 m hoch gelegenen Stüdlhütte unternommen. Der Johann-Stüdl-Steig fordert an verschiedenen Stellen Trittsicherheit und ist durch Drahtseile gesichert. Der Rückweg erfolgte über die Pfortscharte 2594 m. Von dort hat man eine wunderschöne Aussicht auf den nahgelegenen Großglockner. Leider setzte am Nachmittag wiederum Regen ein, sodass der Trockenraum in der Hütte reichlich Zuspruch fand. Am nächsten Morgen wurde der Weg auf das Böse Weibl 3121 m angegangen.

Über das Peisschacht-Törl 2490 m zum Tschadinssattel 2987 m und dann hoch zum Gipfel. Das Böse Weibl besticht durch eine hervorragende Aussicht in die südlich ausgebreitete Schobergruppe und gegenüber in die Glocknergruppe. Der Abstieg wurde dann über den  Kesselkeessattel 2926 m und über das Kasteneck 2926 m zur Glorerhütte genommen. Der nächste Tag wurde der Höhepunkt der Tour, hieß es doch Aufbruch zur Besteigung des Großglockners. Mit Seil, Steigeisen und Stirnlampe ging es noch in der Dunkelheit hinüber zur neu versicherten Hochwartscharte und weiter zur Erzherzog Johann-Hütte der Adlersruhe 3454 m.

Von dort aus ging es über breiten Firnrücken der in einen Steilhang (Glocknerleitl) überleitet. Hier begann dann der Felsen der die Basis des Kleinglockners bildet. Von dort erfolgt dann der 15 m tiefe Abstieg  in die Obere Glocknerscharte. Die etwa 8 m breite Scharte muss dann auf einem 50 cm breitem Schneegrat der Länge nach überschritten werden. Linkerhand geht der Blick tief hinunter in die Pallavicinirinne und rechts in den 600 m tief, gelegenen Ködnitzkees. Der weitere Aufstieg erfolgte dann über Felsen und Blöcke zum Gipfelkreuz des Großglockners.

Der Großglockner, 3798 m ist der schönste und  zweithöchste Gipfel der Ostalpen, höchster Berg Österreichs, mit einem prachtvollen Gipfelkreuz und einem herrlichen Panorama.  Nach der Gipfelrast folgte dann der Abstieg zur Adlersruhe. Von dort ging’s dann weiter abwärts in Richtung Stüdlhütte und zum Standquartier der Glorerhütte. Allzuschnell vergingen die Tage und man musste Abschied von der Glorerhütte nehmen, in der man schöne und genussvolle Abendstunden erleben durfte, an dem die beiden guten Geister des Hauses regen Anteil hatten. Der Sektion Eichstätt des D A.V kann man zu solchen Pächtern nur gratulieren. Der Abstieg zum Lucknerhaus war dann kurzweilig hatte man doch immer den Großglockner im Blickfeld. Eine schöne Bergtour ging wieder einmal zu Ende, eine wohlgelungene Sache für die Jochbummler, die größten Teils aus den Reihen des Schwäbischen  Albvereins Ortsgruppe Untertürkheim-Rotenberg dem D.A.V Eichstätt und S.A.V Meran angehören.