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 Die Jochbummler treffen sich wieder zu ihrer jährlichen Hochgebirgstour durch die Dolomiten

04.09.-09.09.2003

Ein Bericht von Hans Dippon

Teilnehmer: Hans Dippon, Andy Ziegler, Karl Steil, Eugen Tschoder, Silke Pukropski und Kurt Heinrich

Seit mehr als 40 Jahren wandern die Jochbummler über fast alle berühmten und bekannten Wege und auf viele Gipfel der Alpen. Die Häufigkeit der Bergriesen und die charakterischen Dolomitengestalten sind so ausgeprägt und damit weltberühmt. Sie ziehen jeden Bergfreund in ihren Bann. Das Grödner Joch, das Pordoi Joch und das Sella Joch kennt fast jeder, allerdings entweder vom Auto auf Urlaubsfahrt oder auch von einer Omnibusrundfahrt, aber nicht unbedingt vom selber erklettern.

Den Ausgangspunkt der sechstägigen Bergtour, St. Christina im Grödnertal, erreichten die Untertürkheimer Bergkameraden, unter ihnen auch wieder eine Frau, mit dem Auto über Kempten, Fernpass, Innsbruck, alte Brennerstraße und Waldbruck. Der Aufstieg zur Regensburger Hütte mit 500 Höhenmetern war am frühen Nachmittag bei wolkenlosem Himmel und schwerem Rucksack noch etwas ungewohnt. Also hieß es für die Hochgebirgswanderer ausruhen und früh zu Bett oder richtiger ins Lager zu gehen, um für die folgenden Tage fit zu sein.

Für das Auf und Ab am folgenden Tag waren laut Führer etwa sieben Stunden vorgegeben, doch durch das viele Schauen und Fotografieren waren die Bergfreunde erst nach zehn Stunden auf der Pisciadu-Hütte. Der dritte Tag begann mit dem Aufstieg zum 3152 Meter hohen Piz Boe mit Gipfelhütte, eine Felspyramide über dem lSüdrand der Sellahochfläche und höchster Gipfel der Dolomitenuntergruppe. Über loses Geröll und etwa 800 Meter Höhenunterschied erreichten alle Teilnehmer das Pordoi-Joch, um dann auf dem bekannten Bindelweg mit herrlichem Blick zur Marmolada bis zum Fedajasee abzusteigen. Das Quartier glich eher einem Hotel, als einer Berghütte, denn es gab Duschen, Halbpension, Frühstücksbüffett und einen stattlilchen Preis für alles.

Doch so gestärkt konnte das nächste Tagesziel gut gelaunt angegangen werden. Zwei Dinge zwangen zu einer Änderung bei der Planung. Die zu überwindenden Klettersteige waren sehr kräftezehrend und das aufziehende Gewölk verhinderte jeglichen Fernblick, so daß der Gipfelanstieg der Marmolada von den Kletterern ausgelassen werden musste. Dafür wurden die Wanderer auf dem Rif Contrin, einer schönen gelegenen Hütte oberhalb von Canazei, mit handgemachter Musik empfangen, denn es war Sonntag und viele Tagesgäste kamen vom Tal herauf. Damit sich die Bergrundtour wieder schließen konnte und die Fahrzeuge wieder erreicht wurden, musste nochmals ein Tal durchwandert und ein Pass überschritten werden. Die Nächtigung, im Sella-Joch-Haus war die originellste und so richtig dafür angetan, das Erlebte noch einmal aufzuarbeiten. Steigeisen, Eispickel, Klettersteigausrüstung, 50 Meter Seil, Notproviant und warme Kleidung haben ihren Dienst getan und können wieder für ein Jahr verstaut werden, doch die Kameradschaft unter den Bergfreunden bleibt gegenwärtig.

 

                                                                                Donnerstag 18.09.2003